Ich habe gelernt dass ich immer recht habe, weil es eine Lüge wäre meiner Wahrheit zu widersprechen die ich zwar als solche definiert aber nicht als solche bewiesen habe. Die Wahrheit hat immer recht und wenn ich weiß dass es das richtige ist zu lügen, weil man nicht beweisen kann das ich nichts als die Reine Wahrheit gesagt und selber diese Lüge mehr als die Wahrheit geglaubt habe ist das auch richtig. Wenn manche das eine und andere das andere Richtig finden, kann es dann überhaupt soetwas wie einen Fehler geben, wenn doch alles ein Recht darauf hat zu existieren, wenn ich es Lebendig mache und erschaffe in dem ich es mit einer sinnlichen Erfahrung in die Welt setze? Ist es nicht so das die Wahrheit der Sinn ist den ich nur spüren kann und das ich meine Meinung immer sofort ändern sollte wenn ich gemerkt habe das ich mich geirrt habe. Wenn ich meine Meinung schon ändere bevor ich überhaupt merke dass ich mich irre, bin ich dann gerade auf Droge und habe deshalb mit allem recht was ich sage vollkommen irrelevant was es ist und wie ich es auch rechtfertige. Ist nicht jeder Sinn eine Wahrheit und der einzige Unsinn ist die Existenzberechtigungsaberkennung einer Idee die schon existiert hat bevor ich davon erfahren habe? Scheinbar ist die Wahrheit immer richtig, weil sie einfach keine Fehler macht und so grundsätzlich fortbestehen wird egal wie sehr man sie vernichten will. Wenn ich die Schule geschafft hätte wäre ich heute gebildet, aber weil ich ungünstige Noten auf einem Blatt Papier bekommen habe weil ich es gewagt habe meinen Lehrern zu widersprechen bin ich heute leider nicht gebildet und die Wahrheit ist den Menschen eines Höheren Statusbereichs vorbehalten, nämlich den Spezialisten, die ich nie als solche anerkannt habe und deshalb jetzt meine Meinung kundtun will.

Weisheit definiere ich als neutralisierte Aussage, die nicht mehr eindeutig und deshalb besonders lehrreich ist, wenn man darüber nachdenkt.